Puerto Arte: 30.000 qm Kunst, Kultur, Geschichte, Architektur, Musik, Tanz .... 

Der ursprüngliche Ansatz war es, in Havanna einen Fesselballon analog zu Berlin, Paris, Orlando und anderen Städten der Welt aufsteigen zu lassen. In einer Vielzahl von Gesprächen wurden die Möglichkeiten dazu mit Kuba abgestimmt. Diese Vorbereitung mündete im Juni 2016 in die Beauftragung einer Standortstudie durch das Planungsbüro der Altstadt von Havanna. Von insgesamt fünf möglichen Standorten im Ergebnis der Studie, ist mit den Beteiligten der ehemaligen Kohlekai, gegenüber der Altstadt, direkt in der Einfahrt zur Bucht von Havanna als der ideale Standort im Dezember 2016 ausgewählt worden.

Die Fläche des ehemaligen Kohlekais mit ca. 30.000 qm entspricht mehr als dem 10-fachen des benötigen Areals für den Fesselballon. Es bot sich also an weiterzudenken – so haben der Berliner Architekt Peter Kurz zusammen mit Jens Meier-Ewert (einer der Gesellschafter der BERmeeCU GmbH) die Idee für das Konzept des Puerto Arte entwickelt. Neben dem Ballon sind eine Reihe von weiteren Elementen hinzugekommen. In zahlreichen Gesprächen mit verschiedenen Institutionen in Havanna wurde diese Weiterentwicklung vorgestellt, was letztlich dazu führte, dass im Sommer 2018 das Kulturministerium MINCULT zusammen mit dem dazugehörigen Unternehmen EGREM zum kubanischen Partner für die Umsetzung wurde.

Das Projekt umfasst in einer ersten Stufe ein Investitionsvolumen von 65 Mio. €. Die Laufzeit ist mit 25 Jahren angelegt und kann verlängert werden. Die Finanzierung dieses Projektes in Kuba wird komplett durch BERmeeCU als ausländischer Partner getragen. Der Jahresumsatz ist zu Beginn/Eröffnung mit 40 Mio. € geplant. Die Eröffnung ist für 2023 geplant.

Die Umsetzung

Die Umsetzung erfolgt in drei Teilen.

Während Teil eins – die Sanierung bzw. Vorbereitung der ehemaligen Kaianlage, Zufahrten, Grundeinrichtung für die Shuttle-Fähren und Teil zwei – die Vorbereitung des Geländes des Wirtschaftshofes – in Kuba umgesetzt werden, wird Teil 3, die Herstellung sämtlicher Aufbauen, sowie die Beschaffung der gesamten Ausstattung in Europa realisiert. Die Investition hierfür ist der deutlich größte Anteil an der Gesamtinvestition.  Die Aufbauten bestehen zum Großteil aus 40-Fuß-Containern, die fix und fertig in Europa ausgebaut werden. Zusammen mit sämtlichen Komponenten für das Thema Strom und Wasser, Event-/Bühnentechnik, Tragwerke etc. werden alle Elemente per Schiff direkt an den Kai gebracht und dort aufgebaut.

Unterstützt wird das Projekt durch